Bernburg – Die Talstadt – Lebensqualität in historischem Umfeld

Die Bernburger Talstadt, in der sich der Nicolaimarkt befindet, hat eine interessante Entwicklungsgeschichte durch die Jahrhunderte hindurch aufzuweisen. 1278 verlieh Bernhard I., Fürst von Anhalt-Bernburg, den beiden im Tal gelegenen Gemeinden das Stadtrecht. Die etwas größere, mit dem Marktplatz, wurde zur „Bernburger Altstadt“, und die kleinere „Bernburger Neustadt“. Das erste Rathaus am Altstädter Markt (Markt 17) wird 1384 erwähnt. Hier baute man im Jahre 1746 ein Regierungsgebäude. Wohnhausfassaden an Straßenzügen sind geprägt durch Renaissance-, Barock-, Klassizismus-, und vereinzelt Jugendstilbauten. Ein Blick über die Saalebrücke zeigt die Bergstadt. Erst 1825 wurde die „Stadt im Tale“ mit der „Stadt vor dem Berge“ vereinigt..

Neben dem Nicolaimarkt befinden sich in der Talstadt  Restaurants, zwei Kirchen und eine Grundschule entlang der Breiten Straße.

In Standortnähe, ca. 60 Meter, ist die Haltestelle des Stadtbusses. Die Linie verkehrt etwa stündlich zum Zentrum. Die Entfernung zum Stadtzentrum in der Bergstadt mit dem Sitz der Behörden und weiteren Einkaufsmöglichkeiten beträgt etwa 1400 Meter Fußweg.

In unmittelbarer Nähe des Nicolaimarktes liegt der Waldauer Anger, das frühere Flussbett der Saale, an dem sich unmittelbar der Auenwald der Saale mit einem gut ausgebauten Netz an Wegen, Parks sowie Erholungs-, Sport- und Freizeiteinrichtungen anschließt.

In diesem Grünstreifen entlang der Saaleliegt das Naherholungsgebiet der Stadt Bernburg. Es bietet unter anderem einen Tiergarten, diverse Ausflugsgaststätten, die zum Teil mit einer Parkbahn erreichbar sind.